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1990 schlossen sich mehrere Bergbaufreunde zu einer Ortsgruppe im Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V., später dann (1995) zum Förderverein für Bergbau im Osterzgebirge e.V. zusammen, um alte Bergbautraditionen in der Umgebung wieder aufleben zu lassen. Die Gestaltung einer Bergbaulandschaft des 15./16. Jahrhundert in den "Hirtenwiesen" steht bei der Gruppe im Vordergrund, denn hier lag das Zentrum des alten Silberbergbaus. Hier befinden sich auf etwa 5 Hektar 20 Stollenmundlöcher und 60 Schachthalden, von denen vier der alten Stolleneingänge mittels eines Bruchsteingewölbes instandgesetzt und gesichert wurden. Ein Schürfgraben mit angefangenem Schacht ist bereits in Arbeit, weitere Mundlöcher, Schachtaufsattelungen mit Bergbaumaschinen sollen in nächster Zeit hinzukommen. Das Gelände kann man von der Straße Glashütte-Cunnersdorf (Parkplatz mit aufgestelltem Grubenhunt und Informationstafeln) nach zehnminütigen Fußmarsch erreichen, aber auch von Glashütte in etwa einer viertel Stunde. Der Verein hat keine festen Führungszeiten, aber am Wochenende sind Mitglieder im Normalfall in den "Hirtenwiesen" anzutreffen.